I n t e r n a t   a m  R o t h a a r s t e i g

Das ist der neue Name des alten, am 1.10.1965 aus Todtmoos emigrierten Internat am Drübel ~ Jungborn-Internat.
Bis in das Jahr 2014 betrieb das Internat die Familie des Gastwirtes Wilhelm Korte, dessen Tochter Dagmar Korte es später übernahm. Derzeitiger Betreiber ist die Diakonische Stiftung Ummeln.
Zur Einrichtung gehört die Hans-Zulliger-Förderschule.

Diese Webseite dient dazu, interessierte Besucher auf die bis heute unvollständige „Erneuerung“ der Einrichtung aufmerksam zu machen.




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Am Ende des Schuljahres 2013 verließen insgesamt 837.344 Schülerinnen und Schüler das allgemeinbildende Schulwesen. Davon 89.595 Schüler ohne Hauptschulabschluss, das entspricht einer Quote von 10,7 % bzw. jeder 9. Schüler verläßt die Schule ohne Schulabschluss. Ca. Dreiviertel aller Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind an Förderschulen statt in Schulen mit Inklusionskonzept. Wenn die Quote der Schulabgänger ohne Abschluss in den Förderschulen auch leicht sinkt, so ist sie immer noch erschreckend hoch mit bis zu 70 % in der Spitze. Aber, ist das Glas halb voll oder halb leer: 11 190 Abgänger von 89.595 Schülern ohne Hauptschulabschluss insgesamt erreichten 2013 einen Abschluss an Förderschulen. 1 579 dieser Jugendlichen erzielten hier z.B. einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung” und 4 214 im Förderschwerpunkt „Lernen”.

                                                        

Mehr Daten siehe www.destatis.de

Hans-Zulliger Schule und Internat


War die H.-Z.-Schule überhaupt jemals eine Sonderschule bzw. eine Förderschule oder nicht vielmehr eine ganz normale Schule die lediglich einen nach aussen wirkenden Anstrich ihres Sonderstatus brauchte, ihre Berechtigung zu deklarieren? Die bestand nämlich seit ihrer Gründung schlicht darin lt. Schulgesetz eine gewöhnliche Haupt- bzw. Volksschule, Sekundarstufe I) zu sein, die als Einheit mit dem Kinderheim "Internat am Drübel" (Jungborn-Internat, heute: Internat am Rothaarsteig) dem eigentlichen Zweck des Gründers Wilhelm Korte diente: Die volle Erziehungsgewalt zu jeder Zeit und jedem Lebensbereich, in seiner Reichweite zu haben.
"Internat" ist dabei eine ziemliche Übertreibung. Historisch - aber auch heute noch - wird der Begriff allgemein eher als Anstalt gesellschaftlicher, kirchlicher, militärischer oder politischer Eliten verstanden, die einen exklusiven Erziehungsbedarf in pädago- gischer Charakter-, und Schulbildung befriedigen. "Internat", verstanden als blosse Schuleinrichtung mit Vollunterbringung, ist dagegen eher eine rein bürokratische Formalie. Den Begriff "Sonderschule" hat die H.-Z.-Schule dabei bis zur Übernahme und Neuaufstellung durch die evangelische Stiftung Ummeln selbst gewählt, ebenso wie der bis etwa ums Jahr 2000 der dort anwesende Eigentümer und ehemalige Heimleiter Korte für seine Einrichtung den Namen "Heilinstitut" gewählt hatte. Wofür es allerdings niemals eine offizielle Anerkennung gab. Wie auch, stellt der Begriff doch ebensowenig eine Legaldefinition dar, wie etwa 'Heilpraktiker'.
Mitgebracht hatte W. Korte diese Idee einer ganzheitlichen Erziehung bereits aus den frühen sechziger Jahren aus Todtmoos/Schwarzwald, wo er als eine Art Herbergsvater bereits eine ähnliche Einrichtung mit angegliederter Volkschule betrieb. Zu jener Zeit war die deutsche Regierung froh über jedwede auch private Initiative zur Unterbringung und Versorgung abertausender Waisenkinder oder Kinder aus schwierigen (auch Flüchtlings-) Familienverhältnissen.
So bekam dieses Privatheim Kinder aus allen Bundesländern zur Betreuung überwiesen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Der kurze Anriss soll nur unterstreichen, dass es für die Hans-Zulliger-Schule keinen wirklichen Bedarf an sonderschulpädagogischer Förderung gab.
Jedoch der Bereich der sogenannten 'emotional-sozialen Förderung' wurde nachträglich für die Heimschule festgeschrieben und mag als Berechtigung herhalten der sonderschulpädagogischen Betreuung von Kinder aus vernachlässigenden, d.h. lieblosen Familienverhältnissen den rechtlichen Rahmen zu geben, der die "Förderung" mit Sondermitteln ermöglicht.
Was aber eben längst nicht auf alle Kinder zutraf. Meine eigene Vita belegt das:              
Förderquoten nach Bundesländern
Ins Jungborn-Internat gekommen aus vorhergehenden Heimen mit normaler
Anbindung an städtischen Volksschulbesuch. Vorher hatte ich, trotz mancher
seelischer Probleme, durchschnittliche bis gute Noten, die danach eher schlechter
wurden. Wobei das Stigma 'Sonderschule' nicht grade zur Ausbildung eines stärkeren
Selbstbewusstsein beitrug. Aber auch mit Abschluss der 9-jährigen Schulpflicht in der
Heimschule, erzielte ich noch (wie ein bis 2 weitere Kinder desselben Jahrgangs aus
der Heimschule) mit dem Besuch der 10. Klasse auf der örtlichen Hauptschule die
sogen. 'Mittlere Reife', die Fachoberschulreife.


Weder vermochte die Hans-Zulliger-Sonderschule/Brilon, noch die Pädagogik des Heims, dieses erreichte Ziel besonders zu fördern oder im Gegenteil, verhindern.

Und das mag als vorweggenommenes Fazit und eigentliches Thema dieses kleinen Aufsatzes gelten. Zumal es vor dem Hintergrund der gesellschaftlich-wissenschaftlichen Diskussion 'Inklusion vs. Förderschulen' brandaktuell ist.

Zitat von Konrad Bundschuh (Literatur: Förderdiagnostik konkret):"
Die einzige, pädagogisch akzeptable Alternative zu Schulversagen und Erziehungsproblemen lautet: Orientierung am Kind und seinen Möglichkeiten.


Ob es dafür einen besonders geschützten Rahmen braucht, in Form eines Kinderheimes/Internat mit sonderschul-pädagogischer Betreuung, der aber gleichzeitig eine Art Ausgrenzung von der Normalität bedeutet, oder schlicht die Förderung im Rahmen normaler, aber ganzheitlich angelegter, schulischer Betreuung (Inklusion) ist strittig. Darauf werde ich weiter unter noch kurz eingehen.


Für die Hans-Zulliger muss man festhalten, dass sie sich ihren Status als Förderschule (Sekundarstufe I), zumindest in ihrer Entstehung, erschlichen hat.


Es gibt zwar wie überall, so auch in Nordrhein-Westfalen einen Bedarf an sonderschulpädagogischer Förderung, aber für die Hans-Zulliger-schule gilt, dass sie diesen Status nicht hatte, weil es von Anfang an ihrer Gründung, keinen Bedarf dafür gab - nicht mal bis zu ihrer "Erneuerung" heute - sondern damit sie den Anschein ihrer Berechtigung für die zu betreuenden, schulpflichtigen Heimkinder erfüllt. Denn der Hauptzweck der Schule diente niemals extraordinären Interessen schulpflichtiger Kinder, sondern dem Interesse des Internats am Rothaarsteig bzw. Internats am Drübel, sich seine "private" Schule zu erhalten. Das es Kinder gab und gibt, für die man eine Heimunterbringung braucht, weil die Eltern die Erziehung aus den unterschied-lichsten Gründen nicht bewerkstelligen können, ist unstrittig; Aber braucht es dazu eine Förderschule? Kinder merken genau dass sie plötzlich nicht mehr auf eine "normale" Schule gehen dürfen, sondern auf eine "Doofen Schule" müssen. Drastisch beispielhaft dargestellt findet sich das wieder in einem Artikel der "Die Welt" aus 2012:            
▪ ▪ ▪ Wer ADHS oder emotionale Probleme hat, muss gehen ▪ ▪ ▪                  

                                                                              

 Was in diesem Kontext fehlt ist:

 - Umgehen-Können mit Gewalterlebnissen, Opferproblematik, sexuelle Übergriffe,  sozialen Außenseiter-Erlebnissen, Flüchtlingsproblematik.


Da Schulpolitik Ländersache ist, gibt es die Kultusministerkonferenz, und die hatte am 18.11.2010 u.a. Folgendes formuliert. Beschluss: "Die für Bildung Verantwortlichen nehmen die  Herausforderungen der Behindertenrechtskonvention an. Die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur sonderpädagogischen Förderung vom 6. Mai 1994 bilden die Grundlage für die Ausgestaltung der sonderpädagogischen Förderung in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Sie haben in allen Ländern zu einer Pluralität der Förderorte und zu einer Vielfalt der Organisationsformen für die sonderpädagogische Förderung geführt."

Es ist die Rede darinnen von "inklusivem Unterricht" als auch Förderschulen. Aber mit dem Ziel, Behinderte und Nichtbehinderte an derselben Schule zu unterrichten und zu betreuen. Diesen Föderalismus nennt das Papier optimistisch "Vielfalt" und "Pluralität". Man könnte es aber auch "Chaos" nennen.

Auf ihrer speziellen Webseite (Link) schreibt die Evangelische Stiftung Ummeln stolz, dass die Schule ab Sommer 2015 6 Plätze für Jugendliche anbietet, die nicht im angeschlossenen Heim leben (aber künftig dürfen, wenn sie wollen). Und die bisherigen Bewohner waren immer alles Kinder die emotionale Behinderungen aufwiesen, und deswegen normalem Schulunterricht nicht zugänglich? Bezeichnend ist, dass sich die Hans-Zulliger-Schule mit ihrer schulpolitischen Klassifizierung 'emotionale und soziale Entwicklung' in einen Bereich begeben hat, der  vom Start weg nicht grade durch professionell-pädagogische Begleitung gekennzeichnet war; Von dem es zudem die wenigsten Schulen/Internate in allen Bundesländern gibt. Und die H.-Z.-Schule ist dazu noch eine der kleinsten Einrichtungen ihrer Art überhaupt.
Nimmt aber mithilfe ihres Vollunterbringungsangebots "Schüler" aus dem gesamten Bundesland auf um überhaupt eine Aussicht auf wirtschaftliche Existenz zu haben. Ein lokaler Bedarf an Förderung in ihrem speziellen Bereich ist offenbar nicht vorhanden, oder wird bereits von anderen Regel-Schulen abgedeckt.
Brilon alleine hat derzeit 4 Förderschulen: die Roman Herzog Schule (Förderschwerpunkt Lernen), die Georg-Friedrich-Daumer-Schule (Förderschwerpunkt: Sprache), die Franziskusschule (Geistige Entwicklung) und die Christophorusschule (Lernen). Bezeichnend, dass die Erstere auf ihrer Webseite unter "Befreundete Seiten", die Hans-Zulliger-Schule nicht mal erwähnt, obwohl nicht weit entfernt.
Das soll dem Segment "emotionale und soziale Entwicklung" nicht seine Daseinsberechtigung absprechen, ab infrage stellen lassen muss es sich das schon:

Ist 'EusE' eine Behinderung im Sinne der Behindertenrechtskonvention, die wiederum Grundlage der schulpolitischen Förderschwerpunkte (mindestens) seit 2010 ist?
Und: Dient dieses Segment nicht lediglich dem Versagen von Sozial- und Erziehungsspolitik, mithin dem Auftrag der Jugendämter, Eltern bei Erziehungsproblemen zu unterstützen? Die - und das ist ein ganz gravierender Fakt - häufig eine Folge von Arbeitslosigkeit oder/und Armut (Hartz IV) ist? Denn auch das ist ein Fakt: Schüler von Förderschulen oder inklusivem Förderbedarf kommen zum größten Teil aus benachteiligten Gesellschaftsschichten.

Dazu ist aus einem Papier der CDU Brilon (Link) Folgendes zu erfahren:
"Einhellige Kritikpunkte von Kreisen, Städten und Gemeinden, aber auch von Seiten der Interessenverbände der Behinderten, ergänzend zum Beschluss des Städtetages: Der Gesetzentwurf lässt außer Acht, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zukünftig an den Regelschulen nicht schlechter gefördert werden dürfen, als dies bisher an den Förderschulen der Fall war. Durch die Weigerung der Landesregierung, die Konnexität anzuerkennen und eine ausreichende Finanzierung der umfassenden gemeinsamen Beschulung von Kindern und Jugend mit und ohne Förderungsbedarf zu gewährleisten, droht ein Scheitern der Inklusion."

Hier erfahren wir nebenbei einen Grund, warum der HSK die Trägerschaft für das von Schließung bedrohte Internat - denn ohne Schule ist es wirtschaftlich nicht mehr zu betreiben – aufgegeben hat und das Internat einen neuen (privaten!) Träger suchen musste: die Stiftung Ummeln.

Im März 2013 hatte die Landesregierung beschlossen, Förderschulen unter 144 Schülern zu schliessen, wovon alle 5 Briloner Förderschulen betroffen gewesen wären (für die Christophorusschule bereits in Gang). Pikanterweise führt das CDU-Papier die H.-Z.-Schule als Schule mit "inklusivem Unterricht" auf, was ja ein grober Etikettenschwindel mit doppeltem Boden ist, denn lt. Selbstdarstellung war die Schule/Internat ja schon immer (mindestens aber seit Übernahme durch die Tochter von W. Korte ums Jahr 2000) eine Förderschule. was sie de facto aber nicht war; lediglich hat man normale Kinder zu Kindern mit Sonderförderungsbedarf erklärt.

Als Hilfskonstruktion und Gegenmaßnahme zur drohenden Schliessung der genannten Schulen erklären sich diese nun mit Billigung der Landesregierung NRW zu einem 'Verbund von Förderschulen', um deren Erhalt nach der administrativen Vorgabe zu sichern. Das Problem in NRW ist, wie in vielen anderen anderen Bundesländern, dass weder ausreichend geschultes Personal noch finanzielle Mittel (Link) vorhanden sind, dem eigenen hohen Anspruch an Inklusion entsprechend nachzukommen. Da sind private Förderschulen jeder Coleur doch recht willkommen. Konterkarieren aber den eigenen Anspruch, inklusiven Unterricht an Regelschulen zu fördern.

Nichtsdestotrotz ist, Zitat:"…der Anteil des Gemeinsamen Lernens von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen deutlich angestiegen. Im Schuljahr 2012/13 lernten 33,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Grundschule. (2010/11 waren es noch 24,9 Prozent); in der Sekundarstufe I lag der Anteil im Schuljahr 2012/13 bei 18,4 Prozent (2010/11 waren es 11,1 Prozent). Innerhalb von zwei Jahren stieg damit die Integrationsquote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I zusammen von 16,7 auf 24, 6 Prozent.


Im Schuljahr 2009/10 gab es in Deutschland 3306 eigenständige Förderschulen. 2013 waren es 115 Förderschulen weniger, entspricht 3.191 Förderschulen, Tendenz fallend. Dazu kommt noch einmal eine Quote von etwa durchschnittlich 28,4 Schülern unterschiedlicher sonderpädagogischer Förder- und Unterrichtsformen an allgemeinbildenden Schulen. Die Datenlage dazu ist allerdings dürftig, weil nicht durchgängig geführt. Darunter fallen aber auch z.B. sogenannte Integrationsklassen (mit Sprachunterricht).

                         
Anzahl Förderschulen in Deutschland                                      Abgänger von Förderschulen ohne Hauptschulabschluß





                                                                                                                                             

                                                                        

                                                                                                                           



















Es fällt auf das die Zahlen für Schulabbrecher von Förderschulen in Brilon unvollständig sind, ob beispielsweise die H.-Z.-Schule überhaupt erfasst ist. Sie dürften aber unverändert hoch sein: Wenn für Brilon Stadt grade mal 9 Schüler mit Abschluß der Förderbereiche 'lernen' und 'geistige Entwicklung' erfasst sind.
Laut einer Studie von Klaus Klemm (https://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Bildung/Studie_Inklusion_Klemm_2013.pdf) in 2009 für alle Bundesländer erreichten nur 22,7 % der Schüler einer Förderschule einen Hauptschulabschluss.


Ausgrenzung statt besonderer Förderung


• Der Vorteil der inklusiven Förderung an Regelschulen in Hinsicht auf Schulabschlüsse und Chancen auf berufliche Bildung und Teilhabe ist nachweisbar. Die Finanzierung geschulten Personals und der notwendigen Austattung des Förderungsbedarfs muss an Regelschulen gewährleistet werden. Das ist eine staatliche Aufgabe und Verantwortung!!!

 
Dazu Lesetipps:
"Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule"
https://www.bizeps.or.at/news.php?nr=13401


"Inklusion bleibt an vielen weiterführenden Schulen ein Fremdwort"
http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2015/september/inklusion-bleibt-an-vielen-weiterfuehrenden-schulen-ein-fremdwort/


"Wie die Sonderpädagogik von der Kritik an der Förderschule ablenken will“.
http://bildungsklick.de/a/87858/inklusion-eine-herausforderung-fuer-die-sonderpaedagogik/

„Immer mehr Schüler gelten als förderbedürftig“
http://www.spiegel.de/schulspiegel/inklusion-mehr-kinder-an-regelschulen-mehr-kinder-an-foerderschulen-a-959484.html


• Der Stigmatisierung von Förderschulen mit 'Sonderschule' 'Hilfsschüler' oder 'Doofen Schule' wirkt man nicht mit Namensänderungen entgegen.

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• Die Evangelische Stiftung Ummeln spricht sich zwar für Inklusion aus (siehe: http://www.ummeln.de/deutsch/news/fachtag-inklusion.html; http://www.ummeln.de/deutsch/news/fachtag-inklusion.html), kauft aber mit der Hans-Zulliger-Schule ein Internat ein das selbst nur künstlich zu einer Förderschule mutiert ist, für die es keinen wirklichen Bedarf gab und gibt (siehe Darstellung oben). Oder gedenkt man etwa weiterhin "seelisch und sozial Behinderte" aus ganz NRW dazu zu kaufen um die Existenz der Einrichtung zu rechtfertigen – ihre Daseinsberechtigung aufzupeppen?


• Was hat dieser Förderbedarf überhaupt mit Behinderung zu tun? Vielleicht Behinderung durch die Gesellschaft und ihre Institutionen?


• Ehemalige fühlen sich noch nachträglich durch diese Geschäftspolitik der Stiftung Ummeln stigmatisiert und beleidigt: Wir waren niemals emotional und sozial Behinderte mit Förderungsbedarf in besonders geschütztem Rahmen. Aber sicher ist ein immer noch leitender Schulrektor Hans-Werner Rötzmeier in der Hans-Zulliger-Schule dieser Ansicht. Und das trifft ebenso sicher auch derzeitige Kinder und Jugendliche dort.

                                                                         
Schule und Heim schliessen !!!

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