I n t e r n a t   a m  R o t h a a r s t e i g

Das ist der neue Name des alten, am 1.10.1965 aus Todtmoos emigrierten Internat am Drübel ~ Jungborn-Internat.
Bis in das Jahr 2014 betrieb das Internat die Familie des Gastwirtes Wilhelm Korte, dessen Tochter Dagmar Korte es später übernahm. Derzeitiger Betreiber ist die Diakonische Stiftung Ummeln.
Zur Einrichtung gehört die Hans-Zulliger-Förderschule.

Diese Webseite dient dazu, interessierte Besucher auf die bis heute unvollständige „Erneuerung“ der Einrichtung aufmerksam zu machen.




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Entwurf der Eröffnungsrede für
das von der Stiftung Ummeln abgesagte Ehemaligen-Treffen
vom 15.Mai.2015 im 'Haus am Kurpark/Brilon'
         


Wozu eine Förderschule
am Drübelweg 15 ?
Hans-Zulliger Schule überflüssig.
Ein paar Fakten
….          

Am Freitag, den 2. Oktober 2015 findet im Internat ein „Tag der offenen Tür“ statt. Ich werde da sein und hier darüber berichten


28.5.2015 - Eine Neuauflage der Ummelner Selbstdarstellung zum Heim, dem Tag der offenen Tür am 2.10.’15, zu uns Ehemaligen, den geplatzten Treffen:
Die Doofen sollen wir sein…
        

Schüler und Jugendliche im Internat am Rothaarsteig!
Ein Brief an Euch ….
        


2. Oktober 2015
Tag der offenen Tür
Ein persönlicher Bericht      

Stiftung Ummelns Rückschau
nach dem Treffen      

Interview mit Schulleiter:
Das war nicht genug!      


Prügel am Drübel     

Nordrhein-Westfalen:
Teuerste Heimkosten!      

Hans-Zulliger Schule
eine Genderschule ?      

Wilhelm Korte  verstorben     

Mit der Aufarbeitung von "alten Geschichten" ist das so eine Sache...


Da sind auf der einen Seite Betreffende, die sich eventuellen Vorwürfen, Altlasten, unangenehmen Fragen ausgesetzt sehen, und abschliessen möchten mit der Vergangenheit um einen Neu- anfang starten zu können; Auf der anderen Seite Betroffene, die mehr oder weniger unter den Altlasten leiden. Ohne im Einzelnen auf die Details einzugehen, ist Heimkindern - je nach Grad der Belastungen denen sie ausgesetzt waren - oftmals zueigen dass ihnen der Glaube an die eigenen Fähigkeiten & Stärke  fehlt: Es muss ja einen Grund haben, dass die Eltern einen weggegeben haben. Und der Grund wird meistens in der eigenen Unzulänglichkeit gesucht: Ich bin nicht gewollt, geliebt, weil ich böse bin und schuldig.

Bei mir fand dieses Gefühl eine nachträgliche Bestätigung nachdem ich im Februar 2015, nach Erhalt der Heimakten und der Passage in dem "Führungs-und Entwicklungsbericht", da war ich 17,  lesen musste: "Leider können wir trotz vieler Gespräche und mannigfaltiger Bemühungen nur feststellen, dass Rainer weiterhin bewusst in einer Haltung beharrt, welche unsere Hausgemeinschaft stört und die Erziehung und Entwicklung unserer übrigen Kinder gefährdet."

Welch ein Eingeständnis des Versagens der pädagogischen Betreuung und ihrer Betreuer. Ich: „BEWUSST“ negativ verhalten!

Dieser Bericht ist zwar von nur von einem Gastwirt (W. Korte) geschrieben worden, wurde aber nirgendwo in Frage gestellt. Und der Schreiber verfasste dieses, nachdem ich ihm mittels körperlicher Überlegenheit deutlich zu verstehen gab was ich von seinen Erziehungsmethoden hielt.....


In einem Punkt sollten sich die Interessen von Betreffenden und Betroffenen decken: Aufräumen, um abschliessen und einen Neuanfang machen zu können. Versuche dazu hat es seit Mai 2013 mehrere gegeben, nachdem  ich Herrn D.Delfing und andere ehem. Kameraden in einem Heimkinderforum wiedergetroffen habe, und wir beschlossen dieses Vorhaben anzugehen. Gewisse Teilerfolge konnten wir zwar erzielen, aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit den noch heute pädagogisch aktiven Verantwortlichen blieb aus. Zum grossen Teil wohl deswegen, weil sie Vorwürfe und Forderungen fürchten.

Warum ist das so: Trotz anerkennenswerter Bemühungen des Schulträgers LWL und jetzigen Betreibers der Einrichtung, der Stiftung Ummeln, sind es die noch aktiven Pädagogen, insbesonder der Schulleiter H.W. Rötzmeier und D. Korte,  die sich unter dem Schutz des Trägers verstecken und keinerlei eigene  Bemühungen leisten uns entgegen zu kommen. Im Gegenteil wurde/wird sogar versucht (nicht absichtlich, aber aus Unprofessionalität der eingesetzten Mediatoren), Ehemalige gegeneinander auszuspielen. Da beharrt bspw. der Mediator L. Röhrig darauf, zur gescheiterten Einladung zum 14.8.2015, von einzelnen Ehemaligen Diskussions-vorschläge zu bekommen; Obwohl er ausdrücklich darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass alles Wesentliche dazu von Herrn Delfing und mir organisiert ist. Da lässt sich beispielsweise der Schulleiter der Hans-Zulliger-Schule (H.-W. Rötzmeier) öffentlich zitieren: "...heute kommen noch viele Ehemalige vorbei“ und meint damit "...wer mich kennt weis, dass er immer mit Fragen und Problemen zu mir kommen kann".

Unsere Erfahrung lehrte, mindestens zu der Zeit als W. Korte noch das Zepter im Heim schwang (1970/80), das Ergebnis dieses Angebotes flugs bei ebendem landeten und mit psychischen und/oder körperlichen Züchtigungen endeten.

Erinnert das nicht fatal ein wenig an die aktuelle, berüchtigte Einrichtung Hasenburg, in welcher der Betreiber (eine GmbH) stets behauptete sich nicht in das pädagogische Alltagsgeschäft einzumischen; Gleichwohl es bewiesenermaßen schriftliche Handlungsanweisungen an das Betreuungspersonal gab? Nur wird in unserem Fall die Verantwortung mal andersherum geschoben: Da putzt sich der Schulleiter mit den Worten fein (sinngemäß): "Ich (Anm.: die Schule) hatte mit dem Heimalltag gar nichts zu tun". Dass es anders war, läßt sich leicht nach-weisen (Aussagen und Fotodokumente).

 
Bis heute steht für mich fest - so wie eine Familie Krupp oder die Daimler-Benz AG sich nicht der historischen Verantwortung für Zwangsarbeit in ihrem Haus entledigen können, es sei denn durch Aufarbeitung, Zugeständnis, Entschuldigung und Entschädigung - kann dies ebenso wenig eine Familie Korte und assoziierte Personen. Das kann auch eine evangelische Stiftung Ummeln ihr nicht abnehmen.

Darum fordere ich, auch im Namen anderer betroffener Ehemaliger, mindestens eine Aufklärung, Aussprache, Zugeständnis, eine umfassende Bitte um Verzeihung und nicht zuletzt eine Entschädigung in Form einer Spende zu einem wohltätigen Zweck. Denn die Familie hat mit der Einrichtung Geld verdient und tut es noch (Angestelltenverhältnis,  Mieteinnahmen, Zinsen etc.).

 
Der Heimkinderfond des Bundes, der Länder und der Kirchen tilgt diese Schuld für keine der privaten Heime in Deutschland!


                                                                                                      


So sieht die Selbstdarstellung des Internat am Rothaarsteig aus, nach dem die Mediation durch die Stiftung Ummeln mißglückt ist.

Vorgestern so         Heute so

Der Unterschied ist gravierend!



           

Nachdem auf unser Betreiben
die ehemalige Heimleiterin und Vermieterin des Internats Dagmar K. von ihrem Job enthoben wurde, sucht die Stiftung nun eine neue Kraft.